Spielerschutz
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-03T18:15:06+00:00
Glücksspiel geht langfristig ins Geld. Der Hausvorteil ist kein Warnhinweis, sondern die Rechnung, aus der der ganze Betrieb bezahlt wird, und kein Bonus, kein Filter und keine Strategie ändert sie. Alles Weitere folgt daraus.
Vorher entscheiden
Wie viel Verlust für Sie tragbar ist, entscheiden Sie am besten vor der allerersten Einzahlung und nicht als Reaktion auf eine Serie von Verlusten. Bestand hat ein Limit, das ohne Druck gewählt wurde; keinen Bestand hat eines, das man auf der Suche nach ausgeglichenen Verlusten setzt. Betrachten Sie das Ausgegebene als Preis für Unterhaltung, nicht als Einsatz, der zurückkommen muss.
Die Werkzeuge in Ihrem Konto
- Einzahlungslimit — eine Obergrenze pro Tag, Woche oder Monat.
- Verlustlimit — die Höchstgrenze für den Nettoverlust innerhalb eines festgelegten Zeitraums.
- Spielzeit-Erinnerung: ein Hinweis auf die bereits verstrichene Spieldauer.
- Pause — das Konto bleibt für einen gewählten Zeitraum gesperrt.
- Selbstausschluss — schliesst das Konto für längere Zeit.
Wird ein Limit gesenkt, wirkt das sofort. Absichtlich verzögert ist das Anheben eines Limits, damit es nicht in dem Moment wirkt, der am meisten zählt.
Warnzeichen
Drei Muster sind es wert, innezuhalten, lieber früher als später: mit Geld spielen, das für etwas anderes gedacht war; spielen, um Verluste zurückzuholen; und vor anderen herunterspielen, wie viel Zeit oder Geld hineingeht. Eines allein reicht kaum für eine Aussage. Gemeinsam sind alle drei aussagekräftig.
Wo Sie Hilfe finden
Wir stehen mit keiner dieser Stellen in irgendeiner Beziehung.
- SOS Spielsucht — 0800 040 080, vertraulich und unabhängig, für Betroffene und Angehörige.
- Kantonale Suchtberatungsstellen — vertrauliche Beratung, auch für Angehörige.
- Sperrsoftware — verhindert den Aufruf von Glücksspielseiten auf allen Geräten, die Sie nutzen.
Hinweis zu Schweizer Spielsperren. Eine Spielsperre gilt bei Schweizer Spielbanken und ihren Online-Angeboten und reicht daher nicht unbedingt bis zu jeder Plattform. Die Wirkung des Selbstausschlusses im eigenen Konto und von Sperrsoftware auf eigenen Geräten hängt nicht davon ab, in welchem Land der Anbieter lizenziert ist.
Minderjährige
Ab 18 Jahren, nicht früher, ist ein Konto möglich. Auf einem geteilten Gerät sollte eine Kindersicherung aktiviert sein, und Zugangsdaten dürfen nicht frei zugänglich liegen bleiben. Legt ein Minderjähriger ein Konto an, wird dieses geschlossen; die erzielten Gewinne verfallen.
← Zurück zur Hauptseite